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Mehr über Yoga

Bedeutung

Verbindung

Das Wort Yoga stammt aus dem Sanskrit und bedeutet: verbinden, vereinen, anjochen, die Aufmerksamkeit leiten und konzentrieren.

Es bedeutet die Vereinigung aller Kräfte des Körpers, des Geistes und der Seele.

Es geht um „das Zur-Ruhe-Bringen der Bewegungen im Geist“.

Wirkung

Gesundheit

Yoga ist eine transformative Kraft, die das menschliche Wesen auf so viele Arten beeinflusst. Durch die Übungen und Praktiken erlebt man Veränderungen auf körperlicher, mentaler und emotionaler Ebene.

Auf körperlicher Ebene unterstützt Yoga die Verbesserung von Flexibilität, Stärke, Ausdauer und Haltung. Es kann auch bei der Linderung von Schmerzen und Verletzungen helfen, indem es das Nervensystem beruhigt und die Durchblutung verbessert. Die Atemübungen, bekannt als Pranayama, tragen zur Reduktion von Stress und Angst bei.

Auf mentaler Ebene hilft Yoga, den Geist zu beruhigen, Stress abzubauen und die Konzentration zu verbessern. Durch meditative Praktiken kann man ein besseres Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen entwickeln und die Qualität des Schlafes verbessern. Yoga hilft auch bei der Regulierung von Stimmungen und Emotionen.

Auf emotionaler Ebene unterstützt Yoga die Entspannung von Körper und Geist, was zu einem tieferen Gefühl von innerem Frieden und Ruhe führt.

Philosophie

Die Philosophie des Yoga

Yoga ist eines von 6 klassischen Systemen der indischen Philosophie. Dieses philosophische System beinhaltet im Wesentlichen die Yogasutras des Patanjali.

Die zentrale Idee des Yogasutra ist das, was wir mit unserem Geist tun. Es geht darum, das meinende und denkende Selbst zu erforschen und zu verstehen.

Hierzu beschreibt Patanjali die Wege des 8-gliedrigen-Pfades.

Yoga-Weg

Der „achtgliedrige Weg” des Yoga nach Patanjali

Wer den Weg des Yoga beschreitet, hat die Chance, die Verbindung zwischen dem eigenen Ich, der Umgebung und dem Universum zu erkennen: Patanjali bietet mit seinem achtgliedrigen Pfad einen Leitfaden dazu. Darin lehrt er die acht Stufen des Yoga.

Dieser Pfad stellt eine Art Hilfsprogramm zur Überwindung der Hindernisse (Kleshas) dar, die den Geist immer wieder aus der Ruhe bringen und damit letztlich zu Leid führen.

Jedes dieser acht Glieder besteht aus einer Reihe konkreter, praktischer und auch heute noch sehr lebensnaher Vorgehens- und Verhaltensweisen. Sie bedingen einander, bauen aufeinander auf, ergänzen sich und bilden eine Einheit.

Die ersten fünf Glieder (Yama, Niyama, Asana, Pranayama, Pratayahara) werden auch als Kriya Yoga (praktischer Yoga) bezeichnet und die letzten drei (Dharana, Dhyana, Samadhi) als Raja Yoga (königlicher Yoga).

Mehr über Yoga

Pranayama

Pranayama ist das vierte Glied des achtgliedrigen Pfades” des Yoga nach Patanjali und bezeichnet die Zusammenführung von Körper und Geist durch Atemübungen.
 
Prana ist die Lebensenergie / Vitalkraft, die Menschen und Universum vollständig durchdringt. Ayama ist das Speichern und Verteilen dieser Energie. Es geht darum, den Atem mit dem Geist zu verbinden.
 
Hierbei sollte der Atem ohne Anstrengung sanft ein- und ausströmen. So erlangt man emotionale Stabilität und der Geist kommt zur Ruhe.

Meditation

In der Meditation geht es ebenfalls darum, seinen Geist zur Ruhe zu bringen. Gedanken, die kommen und gehen gilt es zu beobachten, ohne sie festzuhalten oder zu bewerten.
 
Während des Meditierens geht es nur um das Hier und Jetzt.
 
Es ist hilfreich, sich auf die eigene Atmung oder einen Gegenstand zu fokussieren, Mantren zu
rezitieren, die Atmung zu zählen oder den Geist mit einem Koan zu beschäftigen.
Pranayama